Positivity

Positiv bleiben.

Also erstmal will ich hier Loswerden, dass ich es echt schön finde, dass soviele Menschen endlich mehr nach Positivität streben.
Wir sind alle auf dem richtigen Wege.

Wir alle wissen, dass es Schwer ist immer Positiv zu bleiben.
Aber wisst ihr was?
Das soll garnicht eure aufgabe sein.
Negativität muss es genauso geben, wie die Positivität.

Ich glaube sobald wir das verstehen, können wir auch mit beiden Seiten umgehen und sehen diese Negativen Momente nicht als eine allzu schwere Last an.

Die aufwendigste Arbeit ohne ein Ziel ist es, immer zu versuchen Positiv zu bleiben. Was wir dann aber eigentlich unbewusst machen ist, die Negativität zu unterdrücken.
Alles von uns weg zu stoßen, was Wir mit Negativität verbinden.

Situationen, Menschen, gehen allem aus dem Weg und verurteilen andere Menschen, weil Sie unsere Balance stören.

Die Negativität gibt es, ohne Frage.
Sie muss genauso überleben und gefüttert werden, wie die Positivität.
So wie wir unsere Balance brauchen, brauchen Gefühle, Emotionen und Empfindungen das selbe.

Yin Yang.
Das gute, muss es genauso wie das Böse geben.

Das helle, wie das dunkle. Gleich, Ungleich. Männlich, Weiblich.
Alles Gegensätze, die wir für das Gleichgewicht in unserem Universum benötigen.

Was wir erlernen müssen, ist die Negativität umzuwandeln ins Positive.
In allem was auf uns zukommt, was Positives zu sehen.
Uns nicht aus unserer Balance werfen zu lassen, weil etwas gerade nicht so ist wie gewünscht.
Du hast deine Balance und die Entscheidung selbst in der Hand, ob du Sie durch außenenergien kippen lässt.

Ich glaube der erste Schritt Richtung Positivität ist es, sich selbst von Innen zu stärken und zu erlernen, zu sich zu finden und bei sich zu bleiben.
Wenn du die Mauern, deiner Inneren Balance stärkst, dann wird es immer schwerer dich aus dem Konzept zu bringen.
Setzte dich mit dir selbst hin, hake nach, wieso du aus welchen gründen und in welchen Momenten Negativ bist und dich runter ziehen lässt.
Versuche für dich Lösungen zu finden und arbeite daran.

Reinige diese Störgedanken, schließe mit Dingen ab, die dich noch runter ziehen.
Das beansprucht natürlich einige Zeit und es wird auch immer wieder Rückschläge geben, dass kann ich euch versichern.
Aber Übung macht den Meister, wie wir wissen.
Und es bringt soviel, wenn man erstmal an dem Punkt kommt und diesen Weg öffnet zu sich selbst.

Dann kann es eigentlich nur voran gehen.

Aber bevor wir diesen Weg öffnen können, müssen wir natürlich vergangenes, was sich angestaut hat, verarbeiten.
Sich erstmal mit dem Negativen in einem Beschäftigen und Reinigen.

Das Negative, platz in deinem Leben geben, es erlauben sich auszuleben in Momenten, wo es notwendig ist, um wieder Rein und Positiv sein zu können.
Und das Natürlich nicht nur am Anfang deines Weges, sondern immer wieder, damit die Positivität rein und voller Liebe sein kann.

 


Ein Gedicht hierzu, dass ich einst in einem Buch gelesen habe und was ich seitdem nicht mehr vergessen kann :


Wenn du weinen musst, weine von ganzem Herzen.
Wenn du dich fürchten musst, fürchte dich aus voller Seele.
Wenn du wütend sein musst, sei wütend mit jeder Faser deines Seins.

Und dann geschieht das Wunder:
Wenn du etwas von ganzem Herzen
aus voller Seele mit jeder Faser deines Seins tust,
dann verschwindet die Trauer,
dann verschwindet die Angst,
dann verschwindet die Wut.

Wenn du eintrittst in dein Herz,
eintrittst in deine Seele, in dein Sein,

dann bleibt nur noch Liebe.

 

 


Diese Momente brauchen wir, um die Vase, die wir immer wieder mit diesen Negativen Gefühlen auffüllen, zu entleeren.
Wir müssen diese Momente ausleben, damit wir wieder an diesem reinen Punkt sind und wieder neu anfangen können.
Wie neugeboren, all die unterdrückte Wut und Trauer ausgelebt, so dass nichts übrig bleibt und wir völlig Leer, neuen Dingen in unserem Leben entgegen blicken können.

Schwach sein, Kind sein, das dunkle rauslassen, den Schmerz zulassen, und los lassen.

 


Ich glaube, das schlimmste, was ich je in meinem Leben getan habe ist, diese Gefühle versuchen zu unterdrücken, mit dingen wie Feiern gehen, Kiffen, Trinken und anderen Hilfsmitteln.

Glaubt mir, Klar habt ihr dann eine Pause von dem inneren Leid und den Problemen, aber so werdet Ihr nicht ans Ziel gelangen.

Natürlich braucht jeder diese Pausen, vom Verstand, vor der Angst die uns tag täglich plagt. Diese Freien Momente helfen uns, um wieder Kraft sammeln zu können, um uns auszuleben, neue Dinge zu wagen und über uns hinaus zu wachsen.
Diese Phase meines Lebens, war einer der Lehrreichsten Phasen die ich hatte.
Sie war dafür da, um mich auf anderem Wege neu kennenzulernen, um mich auszuleben, neue Menschen und Energien kennenzulernen, neue Denkensweisen.

Ich sage nicht, das Ihr diese Phasen nicht erleben sollt, Sie sind sehr wichtig.

Über Grenzen gehen, sich selbst Grenzen zu setzen.
Sie sollten nur nicht zu einer kompletten Gewohnheit werden, denn viele Menschen um uns herum, verlieren sich in diesen "Pause-Phasen" und bleiben im Inneren Ihr Leben lang stehen und leben nur noch so vor sich hin.

Weil viele Menschen nicht mehr Nüchtern, diesen Dingen entgegen blicken wollen. 
Weil man sich lieber in dieser schwebenden Welt befindet, statt sich den richtigen Dingen die Tief in einem Sitzen zu stellen.

 

Manchmal helfen diese Phasen, um erst zu erkennen, was in einem Kaputt ist, um Knoten zu entdecken. Nur kann man Sie so nicht richtig Lösen.

Glaubt mir, nur Nüchtern und rein könnt ihr das erst.
Und je länger du dich in dieser Pausenphase befindest, umso länger dauert es, alles nach zu arbeiten.

Wenn es dann überhaupt noch geht.

Sonst kann es sein, dass Wir irgendwann erfrieren und vor lauter Verdrängung die Tür nicht mehr richtig öffnen können zu diesen Gefühlen.

Ich habe diese "Pausenphase" um die 3 Jahre durchgezogen.
Alles verdrängt, weg gesmoked und weggefeiert.
So oft es ging.
Jedes Wochenende unterwegs gewesen und versucht zu vergessen, was in mir schwirrte.
Irgendwann kommt man an diesen Punkt, wo nicht mal mehr der "Pausebutton" funktioniert.
Ungewollt und unvorbereitet, überwältigen dich diese Momente und Gefühle und nehmen überhand. Das ist natürlich als ein "benebelter" Mensch, eher schwieriger, das irgendwie zu handeln.

Ich glaube jeder kennt, den "Tag danach". Nach der Ekstase, nach der Feier, den Glücksmomenten und dem Freiheitsgefühl.

Sitzt man da leer, in seinem Zimmer. Am besten noch alleine und alles kommt hoch.
Durch die Ekstase, die Glückshormone ausgeschöpft und muss sich dann den dunklen Seiten stellen, obwohl in einem völlige Leere herrscht.
Denn genau da, öffnest du und gibst dem dunklen die Möglichkeit dich zu überwältigen, weil kein Schutz mehr vorhanden ist.

Sehr schwierig diese Phasen. Diese Ups and Downs.

Ich war bekannt für meine Wut-ausbrüche, "Pitbull" nannte man mich.
Aggressiv geworden, sobald irgendwas meine Balance gestört hat, sehr reizbar gewesen. Was sehr leicht für einen "benebelten" Menschen ist, da man sehr empfänglich, für Außenstehende Vibes ist.
Ich konnte nie richtig zu meiner Mitte finden.
Überfordert und immer auf dem Weg, ob es körperlich oder im Kopf war, Richtung Ekstase und Pause.
Man prägt sich ein, dass es Die Lösung deiner Probleme sei und klar.. sind es ja auch Hilfsmittel für Entspannung.

Jedoch helfen Sie einem nicht, wenn man Unterbewusst oder natürlich auch Bewusst, versucht alles zu verdrängen.

Für mich war die Erkenntnis, dass das alles doch nicht so Hilfreich, Frei und unbeschwert war wie gedacht, sehr Hart.
Ich hatte mir eine ganze Welt mit Hohen Mauern erbaut und auf einmal brechen Sie in sich zusammen.

Man fühlt sich Hilflos und Nackt.
Weil man sich doch allem Stellen muss und durch seine eigenen Dunklen Gassen gehen muss.
Aber wisst Ihr was, unsere wichtigsten Dichter, Autoren, Psychologen hatten erstmals einen kompletten Break Down, waren am Ende Ihrer Kräfte und dachten da geht es nicht mehr weiter.
Bis Sie wie ein Phoenix aus der Asche erwachten und wie Neugeboren, neue Gedankenwege angehen konnten und wie von Vorne anfingen.

Ein guter erster Schritt Richtung Positivität ist die Dankbarkeit.

Man kann mit ganz leichten Übungen anfangen, wie zum Beispiel beim Aufwachen am Morgen, sich aufrecht hinzusetzen und erstmals alles aufzählen wofür man Dankbar bist.

So startest du den Tag mit viel mehr Leichtigkeit und Positivität.
Und das was du in dir fühlst und ausstrahlst, dass ziehst du natürlich auch an.

Zum Thema Anziehungskraft komme ich noch in den nächsten Blogs.

Man muss diesen Schritt wagen, nicht mehr mit dem Leben Kopf an Kopf zu stehen, nicht mehr gegen anzukämpfen sondern sich neben Ihm zu stellen und den gemeinsamen Weg zu gehen.
Dieser ewige Kampf gegen das Leben, den Situationen, den Menschen ist doch so Energiesaugend. Und das für Dich !

Wir müssen es lernen, dem Leben mehr Leichtigkeit und Liebe zu geben.
Ich meine, Egal welche Situation auf dich zu kam, du hast sie am Ende gemeistert.
Egal was dich runter gezogen hat, du bist wieder daraus gekommen.
SO schlimm kann nichts sein. Weil wir gar nicht wissen, was wir alles aushalten und bewältigen können.
Wenn wir aus dieser inne ruhenden Kraft schöpfen und mit dem Kopf hoch durchs Leben gehen, dann wird auch nur gutes auf dich zu kommen.
Und ich meine wer sind wir, das wir bewerten dürfen, was gut oder schlecht für uns ist?
Wir sind alles kleine Wesen auf dieser Erde und wissen gar nicht was für uns Vorherbestimmt ist.

Und jeden Fehler den wir begangen haben, jeden Weg den wir gegangen sind oder an dem wir gescheitert sind, haben uns genau an diesen Punkt gebracht und ich glaube da verspürt jede eine innere Dankbarkeit, weil wir alle schon gut weit gekommen sind oder?
Deswegen lass es fließen, nimm alles als eine Lehre und Dankbar an und geh weiter !

 

 


Hier ein kleines Gedicht aus dem Buch „Das Leben Liebt Dich“ by Louise Hay

Wenn wir wirklich dieses Vertrauen haben,diese tiefe innere Entspannung, wird es möglich,
Dass wir unser Leben aus der Liebe leben, aus einer Wertschätzung für das Leben,
Aus der Freude an dem, womit das Universum uns versorgt, und aus dem Mitgefühl und der Güte gegenüber anderen und uns selbst.
Ohne dieses Vertrauen leben wir in ständiger Abwehr, im Konflikt mit anderen und uns selbst.
Wir werden selbstbezogen und egoistisch.
Wenn wir unser Grundvertrauen wiederfinden, kommen wir wieder in Kontakt mit unserem natürlichen Zustand,
Von dem wir uns entfernt haben.

 


Alles hat seinen Ursprung. Wir sind als kleine reine voller Liebe erfüllten Wesen auf diese Welt gekommen.
Dann fing unser Verstand an sich zu entwickeln, wir haben Sachen erfahren, erlernt und bewertet.
Wir haben uns eine eigene Datenbank kreiert und bauen seit dem darauf auf.
Nur ist der Verstand (die Datenbank), voller Angst, Vorsicht, Wut und Ego.

Der Verstand und das in sich wohnende Ego, lässt uns nicht genießen, akzeptieren und Leben.
Alles was auf uns zu kommt, wird erstmals durch unsere Datenbank gezogen.
Wie finde ich das ? Sollte ich das tun ? Ist das Gut oder Schlecht ? Bringt es mich weiter ? Was wenn ich Scheitere?

Ach so gut kann es doch nicht sein? Das hab Ich so gar nicht verdient..

Und so vieles mehr.

Wir müssen es erlernen und uns einprägen, diese Stimme nicht all zu sehr zu beachten.
Klar haben wir unseren Urinstinkt und sind Vorsichtig, was auch jeder Mensch in einem gesunden Maß sein sollte.
Aber beginnt zu Genießen.


Diese Momente.
Was bleibt uns später an Erinnerungen, wenn wir diese Momente nicht ausschöpfen und genießen.
Diese Momente wo nur Liebe war, die bleiben uns.
Wo wir von Verstand, Angst und allem was uns im Weg steht, befreit waren.
Diese Momente, die du ohne Hilfsmittel lernen musst zu erreichen.
Diese wahren reinen Momente. Du als Seele auf dieser Erde.
Im Hier und Jetzt.

Ohne die Vergangenheit die wir mit uns tragen.
Ohne die Zukunft vor der wir Angst haben.
Einfach Sein. Und genau das, sind die wichtigsten Momente, die uns immer in Erinnerung bleiben.

Gib dir und deinem Leben die Chance von vorne Anzufangen und mit Dankbarkeit und Liebe neu zu Starten.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

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